Folge #32: Die Ruhe ist immer da – und dein Atem kennt den Weg

24. Aug. 2026

Nervenstark verbunden
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#32: Die Ruhe ist immer da - und dein Atem kennt den Weg
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Dieser Sommer fordert mich heraus.

Die Hitze, die einfach nicht enden will. Die schlechten Nächte. Eine kleine Tochter, die spürt, dass der Kindergartenstart näher rückt und dadurch selbst emotionaler und angespannter ist. Und dazwischen: ein Sommer voller schöner Aktivitäten, Ausflüge, Treffen und Erlebnisse – aber irgendwie auch mit viel zu wenig Ruhe.

Eigentlich liebe ich diese Sommerzeit. Ich liebe es, mit meinen Kindern draussen zu sein, den See zu geniessen, barfuss durch die Wiese zu laufen und lange Abende miteinander zu verbringen.

Und trotzdem merkte ich in den letzten Wochen immer deutlicher: Meine Nerven sind ziemlich beansprucht.

Ich wurde gereizter. Ungeduldiger. Kleinigkeiten gingen mir schneller auf die Nerven. Und irgendwann war da wieder dieses Gefühl, das ich nur zu gut kenne:

Dieses Leben mit kleinen Kindern ist einfach so anstrengend. Ich will einfach meine Ruhe.

Ich wollte raus aus meinem Alltag

Ich ertappte mich dabei, wie ich mich nach einer Auszeit sehnte.

Ein paar Stunden nur für mich. Niemand, der etwas von mir möchte. Niemand, der „Mama!“ ruft. Keine Bedürfnisse, die ich erfüllen muss. Einfach Ruhe.

Und natürlich ist dieser Wunsch völlig verständlich.

Aber gleichzeitig fragte ich mich: Möchte ich wirklich ständig von Auszeit zu Auszeit leben?

Ich möchte doch nicht nur die schönen Momente mit meinen Kindern aushalten, bis ich wieder ein bisschen Zeit für mich bekomme.

Ich möchte meinen Alltag leben. Und ihn geniessen.

Auch wenn er laut ist. Auch wenn er chaotisch ist. Auch wenn meine Kinder gerade emotional sind und ich selbst müde bin.

Und genau da erinnerte ich mich an etwas, das ich eigentlich längst weiss:

Die Ruhe ist immer da.

Nicht irgendwo im Wellnesshotel.
Nicht erst am Wochenende.
Nicht erst, wenn die Kinder grösser sind.

Sie ist in mir.

Und mein Atem ist ein Schlüssel, der mir immer zur Verfügung steht.

Mein Atem hatte sich verändert

Als Atemcoach beschäftige ich mich natürlich viel mit Atmung. Und trotzdem passiert auch mir genau das, was ich immer wieder bei meinen Klienten beobachte:

Wenn mein Nervensystem über längere Zeit angespannt ist, verändert sich auch meine Atmung.

Mein Atem wurde flacher. Schneller. Weniger frei.

Eigentlich logisch: Unser Atem und unser Nervensystem stehen in einer engen Wechselwirkung miteinander. Wenn wir gestresst sind, verändert sich unser Atem. Und gleichzeitig können wir über unseren Atem wieder Einfluss auf unseren inneren Zustand nehmen.

Also begann ich, meinen Atem wieder bewusster wahrzunehmen.

Nicht als weiteres To-do auf meiner Liste.

Sondern als kleine Unterbrechung.

Ein paar bewusste Atemzüge beim Warten.
Ein kurzer Atemmoment, bevor ich auf eine herausfordernde Situation mit den Kindern reagiere.
Eine kleine Ruheinsel zwischendurch.

Und ich begann wieder, meinen Atem gezielter zu lenken.

Kleine Atempausen statt grosse Auszeiten

Das Spannende daran: Ich musste dafür nicht plötzlich meinen ganzen Alltag verändern.

Ich musste keine zwei Stunden Yoga machen.

Ich musste keinen Babysitter organisieren.

Ich musste nicht erst einen freien Nachmittag finden.

Ich durfte einfach mitten in meinem Alltag beginnen.

Und ich merkte schnell einen Unterschied.

Mein Körper wurde ruhiger. Ich fühlte mich wieder mehr bei mir. Die Gereiztheit wurde weniger. Und mit ihr verschwand auch dieses Gefühl von „Ich brauche dringend eine Pause von meinem Leben.“

Stattdessen entstand wieder etwas anderes:

Ich wollte in meinem Leben sein.

Ich konnte meine Kinder wieder mehr geniessen. Ich war präsenter. Ich konnte Herausforderungen gelassener begegnen. Und plötzlich waren da wieder diese kleinen, wunderschönen Momente, die im Trubel so leicht untergehen.

Ein Lachen.

Eine Umarmung.

Ein gemeinsamer Moment am See.

Kinderfüsse, die durch den Sand laufen.

Und ich mittendrin.

Nicht perfekt entspannt. Aber präsent.

Die Ruhe muss nicht erst kommen

Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch.

Du funktionierst. Du organisierst. Du kümmerst dich. Du bist für alle da. Und irgendwann denkst du:

Ich brauche einfach mal Ruhe.

Und vielleicht brauchst du tatsächlich eine Pause. Ich bin die Letzte, die etwas anderes behaupten würde.

Aber manchmal brauchen wir zusätzlich noch etwas anderes:

Wir dürfen lernen, auch mitten im Alltag wieder Zugang zu unserer Ruhe zu finden.

Denn unser Leben wird nicht automatisch ruhiger, nur weil wir einmal Urlaub machen. Die Kinder werden weiterhin Bedürfnisse haben. Der Job wird weiterhin fordern. Die Wäsche wird weiterhin irgendwo herumliegen.

Aber wir können lernen, anders damit umzugehen.

Unser Atem kann dabei ein unglaublich wertvolles Werkzeug sein.

Nicht, weil wir damit alle Herausforderungen wegatmen können.

Sondern weil wir unserem Nervensystem immer wieder kleine Signale von Sicherheit, Ruhe und Regulation schenken können.

Und genau darum geht es in meiner neuen Podcastfolge.

Ich erzähle dir ganz persönlich, was mich in diesem Sommer herausgefordert hat, wie sich meine Gereiztheit und Unzufriedenheit bemerkbar gemacht haben und wie ich über meine Atmung wieder zurück zu mehr Ruhe und Präsenz gefunden habe.

Und natürlich teile ich auch ganz konkrete Impulse mit dir, wie du deine eigenen kleinen Ruheinseln in deinen Alltag integrieren kannst – ohne dafür erst eine grosse Auszeit organisieren zu müssen.

Denn vielleicht ist die Ruhe gar nicht so weit weg, wie wir manchmal denken.

Vielleicht ist sie schon da.

In dir.

Und dein nächster Atemzug kann der erste Schritt zurück zu ihr sein. 

🎧 Hör jetzt in meine neue Podcastfolge rein und erfahre, wie du mit kleinen Atempausen mitten im Alltag mehr Ruhe, Präsenz und Gelassenheit finden kannst.


Mein Name ist Eva. Ich bin Mama von zwei Kindern, Pädagogin, Yogalehrerin und Atemcoach. Ich unterstütze dich dabei, dich weniger überreizt und erschöpft zu fühlen und stattdessen mit mehr innerer Ruhe, Gelassenheit und Energie deinen Familienalltag zu geniessen. Und das ganz ohne zeitintensive Praxis.

Für einen Familienalltag, der sich nährend statt zehrend anfühlt.

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